Aktuelles

Aktuelle Neuigkeiten zu unseren Projekten, Veranstaltungen und unserem Verein.

Besondere Anlässe – Danke für Treue, Engagement und Unterstützung

Bei FIBEr e.V. stehen die Menschen im Mittelpunkt. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, wichtige Lebensereignisse und Vereinsjubiläen gemeinsam mit unseren Mitgliedern zu feiern und ihnen persönlich für ihre langjährige Verbundenheit zu danken.

In diesem und im vergangenen Jahr durften wir mehreren Mitgliedern zu besonderen Anlässen gratulieren und ihnen unsere Wertschätzung durch persönliche Besuche und kleine Präsente zum Ausdruck bringen.

Frau Sangita Popat gratulierten wir herzlich zu ihrem runden Geburtstag sowie zu ihrer 10-jährigen Mitgliedschaft bei FIBEr e.V. Als engagierte Kursleiterin und aktive Unterstützerin unseres Vereins bringt sie sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz ein. Besonders danken wir ihr für die Durchführung des Kommunikationsworkshops „Rechtspopulistischen Sprüchen wirkungsvoll begegnen – Ein Kommunikationsworkshop für Frauen“ im Oktober 2025. Mit ihrem Engagement leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung von Frauen und zur Förderung eines respektvollen gesellschaftlichen Miteinanders.

Auch Frau Angela Böttges konnten wir zu ihrer 10-jährigen Mitgliedschaft bei FIBEr e.V. herzlich beglückwünschen. Ein besonderer Dank gilt ihr für ihre langjährige und kontinuierliche Unterstützung unseres Vereins als förderndes Mitglied. Durch ihren erhöhten Mitgliedsbeitrag trägt sie seit vielen Jahren dazu bei, die Arbeit von FIBEr e.V. nachhaltig zu sichern und unsere Projekte und Angebote zu ermöglichen. Dieses beständige Engagement ist für unseren Verein von großer Bedeutung.

Ein weiterer besonderer Anlass war der Besuch bei unserer Vorsitzenden Hülya Dogan, der wir zu einem persönlichen Ehrentag gratulieren durften. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit, ihr für ihren unermüdlichen Einsatz, ihr großes Engagement und ihre verantwortungsvolle Arbeit für FIBEr e.V. herzlich zu danken. Mit ihrem Einsatz prägt sie die Entwicklung unseres Vereins seit vielen Jahren maßgeblich.

Mit großer Freude besuchten wir außerdem unser langjähriges und ältestes Mitglied Frau Elisabeth Müller in ihrem Seniorenheim. Dort gratulierten wir ihr zu ihrer 10-jährigen Mitgliedschaft bei FIBEr e.V. Frau Müller ist unserem Verein seit vielen Jahren eng verbunden und unterstützt FIBEr e.V. als förderndes Mitglied. Ihre langjährige Treue und ihre kontinuierliche Unterstützung verdienen unsere besondere Anerkennung und unseren herzlichen Dank.

Die persönlichen Begegnungen und Gespräche haben uns einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung für das Vereinsleben sind. Wir danken allen Jubilarinnen von Herzen für ihre Treue, ihr Vertrauen, ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Für die Zukunft wünschen wir ihnen Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und viele schöne Momente im Kreise ihrer Familien und Freunde.

Autorin: Hülya Dogan; Fotos: 1.Sangita Popat (l.), 2.Angela Böttges, 3. Hülya Dogan, 4.Elisabeth Müller

Übergreifendes Netzwerktreffen „Gemeinsam Handeln im Kinderschutz“ – Inklusion im Kinderschutz

Am 17. Juni 2026 fand das übergreifende Netzwerktreffen „Gemeinsam handeln im Kinderschutz“ zum Schwerpunktthema „Inklusion im Kinderschutz“ statt. Zahlreiche Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.

Nach der Begrüßung stellten sich die veranstaltenden Netzwerke sowie die bestehenden Kooperationsstrukturen vor. Anschließend wurden die Teilnehmenden im Rahmen eines Warming-ups eingeladen, ihre persönlichen Fragestellungen und Erwartungen zum Thema Inklusion im Kinderschutz einzubringen.

Den fachlichen Schwerpunkt des Treffens bildete der Vortrag von Prof. Dr. Heike Wiemers, Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Professorin für Theologie, Konzepte und Methoden Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt inklusiver Kinderschutz. Unter dem Titel „Kinderschutz inklusiv denken und gestalten – Herausforderungen und Perspektiven“ beleuchtete sie aktuelle Herausforderungen und notwendige Entwicklungen für einen inklusiven Kinderschutz.

Dabei machte Prof. Dr. Wiemers deutlich, dass Familien häufig mit einer Vielzahl unterschiedlicher Unterstützungs- und Hilfesysteme konfrontiert sind, die jedoch oftmals nur unzureichend miteinander vernetzt sind. Die notwendige Koordination zwischen diesen Systemen liegt dadurch häufig bei den Eltern selbst. Ein inklusiver Kinderschutz benötigt deshalb vernetzte Strukturen und starke Brücken zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren, damit Familien die Unterstützung erhalten, die ihrem individuellen Bedarf entspricht.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen zudem die Fragen, wie Vielfalt wahrgenommen, besondere Risiken erkannt und Schutzlücken geschlossen werden können. Prof. Dr. Wiemers warb für ein weites Inklusionsverständnis und beschrieb inklusiven Kinderschutz als eine Gesamtstrategie, die Schutz und Teilhabe gemeinsam denkt. Dabei gelte es, soziale Ausgrenzung zu minimieren und gleichzeitig die Partizipationschancen von Kindern und Jugendlichen zu stärken – insbesondere von jungen Menschen, die aufgrund von Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder besonderem Unterstützungsbedarf in Verbindung mit gesellschaftlichen Barrieren und Benachteiligungen als besonders vulnerabel gelten. Schutzmaßnahmen und Teilhabe seien dabei keine Gegensätze, sondern müssten konsequent zusammen gedacht werden.

Im Anschluss an den Vortrag erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Kleingruppen mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Praxisfeldern auszutauschen. Vertreten waren unter anderem die inklusive Kindertagespflege, das Autismus-Therapiezentrum, LVR Christophorus-Schule, die Erziehungshilfen Derletal, BOOFE, das Montessori-Kinderhaus, Abenteuer Lernen e. V., die heilpädagogische Erziehungshilfe, die Eingliederungshilfe sowie das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Uniklinik Bonn.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer konnte drei der angebotenen Gesprächsrunden besuchen und so verschiedene Perspektiven und Unterstützungsangebote kennenlernen. Die vielfältigen Einblicke machten deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Systeme für einen gelingenden inklusiven Kinderschutz ist.

Zum Abschluss kamen alle Teilnehmenden noch einmal im Plenum zusammen. Dort wurden die zu Beginn formulierten Fragestellungen aufgegriffen, Erkenntnisse aus den Kleingruppen geteilt und Erfahrungen ausgetauscht. Nach einer gemeinsamen Evaluation endete die Veranstaltung mit einer Verabschiedung.

Das Netzwerktreffen hat eindrucksvoll gezeigt, dass inklusiver Kinderschutz nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen kann. Die Veranstaltung bot wertvolle Impulse für die Praxis und stärkte die Vernetzung der Fachkräfte, die sich gemeinsam für den Schutz und die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Autorin: Hülya Dogan; Foto: Expert:innen der Kleingruppen

FIBEr e. V. gratuliert dem BFmF zum 30-jährigen Jubiläum

Am 16. Juni 2026 feierte das Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e. V. (BFmF) in der Platinum Event Location in Köln sein 30-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Muslimisch. Mutig. Mittendrin. – Wurzeln stärken, Zukunft gestalten“ kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um drei Jahrzehnte engagierter Bildungs-, Beratungs- und Integrationsarbeit zu würdigen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Geschäftsführerin Hanım Ezder sowie die stellvertretende Geschäftsführerin und Moderatorin Nilgün Filiz. In ihren Beiträgen wurde deutlich, welche wichtige Rolle das BFmF seit seiner Gründung im Jahr 1996 für die Förderung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen spielt.

Zu den Gratulantinnen und Gratulanten gehörten unter anderem Herr Dr. Rolf Mützenich (Mitglied des Deutschen Bundestages), Frau Verena Schäffer (Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Frau Eileen Woestmann (Mitglied des Landtags NRW) sowie Frau Maria Helmes-Arend, Bürgermeisterin der Stadt Köln. In ihren Grußworten würdigten sie die nachhaltige und wertvolle Arbeit des BFmF für die Gesellschaft.

Besonders bewegend waren die Berichte ehemaliger Teilnehmerinnen, die ihren Weg mit einem Deutsch- oder Integrationskurs beim BFmF begonnen haben und heute erfolgreich in unterschiedlichsten Berufsfeldern tätig sind. Ihre Geschichten verdeutlichten eindrucksvoll, wie Bildung, Empowerment und Begleitung neue Perspektiven eröffnen können.

Ein weiterer Höhepunkt war der Impulsvortrag von Professorin Asma El Maaroufi zum Thema „Wurzeln stärken – Zukunft gestalten. Islamisch-theologische Perspektiven auf nachhaltiges Wirken“. Ergänzt wurde das Programm durch musikalische Beiträge von Sarah Butt und Luna Simão, eine Jubiläumsausstellung zur 30-jährigen Geschichte des BFmF sowie eine kreative Live-Dokumentation der Veranstaltung durch eine Graphic Recorderin.

Das Jubiläum bot zugleich Raum für Begegnung, Austausch und Wiedersehen. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Kooperationspartner sowie Gäste miteinander ins Gespräch kommen und auf die erfolgreiche Entwicklung des BFmF zurückblicken.

Auch FIBEr e. V. war bei der Jubiläumsfeier vertreten und überbrachte die herzlichen Glückwünsche des Vorstandes und der Mitglieder. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich FIBEr für 30 Jahre engagierte Arbeit, die unzählige Frauen und Familien gestärkt und die gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig gefördert hat.

Wir gratulieren dem BFmF herzlich zum 30-jährigen Jubiläum und wünschen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, Kraft und Inspiration für die wichtige Arbeit im Dienst von Bildung, Begegnung und Empowerment.

Autorin: Hülya Dogan; Foto: Amina Theisen (Initiatorin und Geschäftsführung a.D.) und Hanım Ezder (Geschäftsführung)

FIBEr e.V. gratuliert dem Haus Mondial zum 30-jährigen Jubiläum

Am 12. Juni 2026 durfte FIBEr e.V. am 30-jährigen Jubiläum des Hauses Mondial in Bonn teilnehmen und die Glückwünsche unseres Vereins persönlich überbringen.

Die Jubiläumsveranstaltung bot zahlreiche interessante Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Hauses Mondial. In verschiedenen Grußworten, unter anderem von der Bonner Bürgermeisterin Frau Nicole Unterseh , Vertretern der Caritas und des Erzbistums sowie der Leiterin des Hauses Mondial, Frau Al-Barghouthi, wurde die bedeutende Rolle der Einrichtung für die Stadt Bonn gewürdigt.

Besonders beeindruckend war der Rückblick auf die Entwicklung des Hauses: Bereits 1981 wurde die Einrichtung als „Ausländerhaus“ gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einem Haus der Vielfalt und Begegnung und trägt seit 1996 den Namen Haus Mondial. Mit den gesellschaftlichen Veränderungen haben sich auch die Aufgaben und Beratungsangebote stetig weiterentwickelt. Während zu Beginn fünf Mitarbeitende tätig waren, engagieren sich heute 21 Mitarbeitende für die vielfältigen Aufgaben der Einrichtung.

Heute ist das Haus Mondial aus Bonn nicht mehr wegzudenken. Es steht für Begegnung, Integration, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt und bietet Menschen unterschiedlicher Herkunft einen Ort des Austauschs und der Unterstützung.

Neben dem offiziellen Programm sorgten zahlreiche Mitmachaktionen für eine lebendige und herzliche Atmosphäre. Besucherinnen und Besucher konnten Taschen gestalten, Henna-Kunst ausprobieren, Pflanzen einpflanzen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Ein vielfältiges Buffet lud zum gemeinsamen Austausch ein.

Den gelungenen Abschluss bildete der Auftritt von Kulturklüngel Bonn. Mit ihrer mitreißenden Musik sorgten die Musikerinnen und Musiker für beste Stimmung und luden viele Gäste zum Mitsingen und Tanzen ein.

FIBEr e.V. nutzte die Gelegenheit, die Grüße des Vorstandes und aller Mitglieder zu überbringen. Als Zeichen unserer Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit für das langjährige Engagement überreichten wir dem Haus Mondial ein kleines Präsent.

Wir gratulieren dem Haus Mondial herzlich zu seinem 30-jährigen Jubiläum und wünschen der gesamten Einrichtung, ihren Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen weiterhin viel Erfolg, zahlreiche inspirierende Begegnungen und alles Gute für die Zukunft.

Autorin: Hülya Dogan; Foto: Frau Al-Bargghouthi, Fachbereichsleitung Erwachsene

FIBEr e.V. bringt Stimmen und Erfahrungen in die Ausstellung „Küchen der Welt“

Die Ausstellung „Küchen der Welt – Kostbare Geschichten aus Bonn“ im Stadtmuseum Bonn zeigt eindrucksvoll, wie eng Essen mit Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Realität verbunden ist. Auch FIBEr e.V. ist Teil dieses Projekts: Zwei unserer Mitglieder haben die Ausstellung aktiv mitgestaltet – mit persönlichen Leihgaben und Interviews, die heute als authentische Stimmen der Stadtgesellschaft sichtbar sind.

Diese Stimmen erzählen nicht nur von Genuss und Tradition, sondern auch von Erfahrungen, die oft unsichtbar bleiben: „Bei der Arbeit vermeide ich es, indisches Essen mitzubringen, weil die Gerüche für manche Kunden als unangenehm erscheinen könnten.“

Solche Aussagen machen deutlich, dass Essen auch mit Anpassungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen verbunden sein kann. Gleichzeitig zeigen andere Beiträge, wie eng Essen mit Herkunft und Familiengeschichte verwoben ist: „Für Rotis braucht es ein spezielles Vollkorn-Mehl, das es damals in Deutschland nicht gab. Daher fuhren wir einmal im Jahr nach London und kauften Mehl und Basmatireis.“

Diese Perspektiven verdeutlichen, wie Migration den Alltag prägt – bis hin zu ganz konkreten Fragen des Essens. Durch die Mitwirkung unserer Mitglieder trägt FIBEr e.V. dazu bei, diese unterschiedlichen Erfahrungen sichtbar zu machen und Raum für Dialog zu schaffen. Die Ausstellung gewinnt gerade durch diese ehrlichen, persönlichen Einblicke an Tiefe und Relevanz.

Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder Teil dieses wichtigen Projekts sind und damit ein Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe in Bonn setzen.

FIBEr e.V. ist gut verbunden im lebenswerten Bonner Norden

Das Forum „Lokales Engagement für lebenswerte Ortsteile“ wurde ins Leben gerufen, um ehrenamtlich Tätigen sowie allen Interessierten eine Plattform für Anregungen zum Nachdenken, Anstöße zum Mitmachen und Gelegenheiten zum Austausch zu bieten. Zum ersten Mal wurde zu einem Treffen am 27. Februar 2026 in der Apostelkirche Tannenbusch vom Quartiersmanagement Auerberg eingeladen. 

Der Programmablauf bot aktuellen Themen in strukturierten Kleingruppen-Arbeiten und abwechslungsreichen Diskussionsrunden viel Raum für einen angeregten Dialog und spannenden Erfahrungsaustausch.

An dem einen Themen-Tisch ging es um eine mögliche Bündelung von Ressourcen, an dem anderen um die Förderung des von- und miteinander Lernens – immer von allen Teilenehmenden getragen durch die Motivation, gemeinsam mehr erreichen zu wollen und die jeweiligen Vereinsziele umzusetzen.

Für FIBEr e.V. nahmen eine Vorständin, Assistentinnen und Mitglieder teil, die sich vielseitig am „Engagement-Basar“ und den Themenrunden beteiligten und initiativ einbrachten – ein herzliches Dankschön an Euch alle!
Mit dem Fazit: Gut in der lokalen Engagementlandschaft verbunden zu sein und in der Herausforderung einer erfolgreichen Vereinsarbeit voneinander zu lernen, begrüßen wir von FIBEr e.V. mit großem Dank die Gründung des „Forums für lokales Engagement“ und freuen uns auf eine mögliche Fortsetzung der Veranstaltungsreihe.

Autorin: Sabine Z.

Forum – Lokales Engagement für lebenswerte Ortsteile

Am Freitag, den 27. Februar 2026 findet ab 16 Uhr in derApostelgemeine Tannenbusch ein öffentliches Forum unter dem Titel LokalesEngagement für lebenswerte Ortsteile statt. Diese richtet sich speziell an dieMenschen, Organisationen und Gruppierungen im Bonner Norden.

Im ersten Teil ab 16.00 Uhr gibt es für Engagierte, Aktive,Organisierte und fachlich Interessierte einen Gedankenanstoß sowie dieMöglichkeit, mit Anderen über das Thema Ehrenamt und Engagement an moderiertenTischen in den Austausch zu treten.

Anschließend, ab 17.30 Uhr, startet der Engagementbasar: Andiversen Ständen werden Neugierige über Engagementmöglichkeiten in lokalenInstitutionen und Organisationen im Bonner Norden informiert.

Download: Flyer

Autorin: H. Dogan

Der kreativen Kinder-Phantasie entsprungen

Am 10. November 2025 fand im Quartiersmanagement Neu-Tannenbusch die besondere Lesung mit der bekannten Kinder- und Jugendbuch Autorin Antje Herden statt.

Neugierig kann man hinterfragen: Was war denn so besonders an diesem Nachmittag? Das Außergewöhnliche war, dass Antje Herden ganz spontan die anwesenden Kinder dazu aufforderte, sich ihre eigene Kurzgeschichte auszudenken. Ohne große Berührungsängste begannen die Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Es wurden verschiedene Tiere zum Leben erweckt, Landschaftsbilder erschaffen und spannende Episoden um eine „ganz besondere Freundschaft“ gesponnen.

Als Außenstehende war es eine pure Freude mit anzusehen, wie begeistert und freimütig die Kinder sich in die Entwicklung der Geschichte einbrachten und sich gegenseitig anregten.

In der Bildung spielt kreative Phantasie eine zentrale Rolle, da sie Lernprozesse aktiviert und nachhaltiges Verstehen fördert. Kulturell betrachtet ist kreative Phantasie die Grundlage für Kunst, Literatur, Musik und Theater, da sie es Menschen ermöglicht Geschichten, Bilder und Ideen zu erzeugen, die über unmittelbare Realität hinausgehen.

Die Autorin Antje Herden sammelte die vielen Anregungen und phantasievollen Details ein und erschuf für die Kinder „die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft von Roberto, Lilly und Flaffi“.

Aus der Kinderrunde gab es bei der Veröffentlichung den freudigen Kommentar von Ismet, 11 J.: „Die Geschichte ist besonders wertvoll, da sie von jedem Kind ein Stück beinhaltet. Und die Stimmung von diesem Nachmittag spiegelt. Trotz unterschiedlichem Alter, Schulform und Herkunft ist eine Verbindung entstanden, die der Freundschaft der Tiere ähnelt.“

FIBEr e.V. und alle Beteiligten bedanken sich sehr herzlich bei Antje Herden, die in einem außergewöhnlichen Maße ihr Engagement für die Kinder an dem Nachmittag eingebracht hat.

Mit großem Stolz wird nun bei FIBEr zukünftig von „unserer Geschichte über eine besondere Freundschaft“ gesprochen werden, die von unseren Kindern erdacht wurde!

LINK zu „Roberto, Lilly und Flaffi – die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft: PDF downloaden
LINK zu Antje Herden: https://antjeherden.de/

Autorin: Sabine Z.

FIBEr e.V. gratuliert „Frühe Hilfen“ zum 15-jährigem Jubiläum

Anlässlich der Jubiläumsfeier am 03. Dezember 2025 wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten mit Dankesreden, Grußworten und musikalischen Beiträgen und dazwischen interaktive Einheiten vom Improtheater RatzFatz, die mit ihren Beiträgen zu begeistern wussten.

Anja Henkel eröffnet ihre Rede, die einen poetischen Einblick in die Arbeit der Koordinierungsstelle gab, mit den Worten: „Gemeinschaft – Vertrauen – Bindung aufbauen! Ein Netz, das trägt und getragen wird für die kleinsten Kinder dieser Stadt. Und das seit 15 Jahren – wer hätte das gedacht?!“

Aus den Anfängen heraus hat sich ein starkes Team in der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Bonn gebildet und besteht mittlerweile aus pädagogischen Fachkräften, Familienhebammen, Familien- und Gesundheitspflegerinnen. Dazu kommen ca. 40 Familienpatinnen und Elternhelfer:innen, die ihre Unterstützung ehrenamtlich einbringen!

Das Leitziel „Für Kinder. Für Familien.“ wird getragen durch die rund 60 Einrichtungen, die sich im Netzwerk Frühe Hilfen bündeln, um das gesunde Aufwachsen von Kindern zu fördern und gemeinsam für Familien mehr zu bewegen.

Bereits seit 13 Jahren hat sich FIBEr e.V. dem Netzwerk angeschlossen und öffnet damit ihre Kurs- und Projektangebote für Rat- und Hilfesuchende in der Stadt Bonn.

Weiter führte Anja Henkel, eine der Leiterinnen der Koordinierungsstelle, aus: „Es braucht gar nicht viel: früh da sein, verlässlich zu hören. Wertschätzen, was ist und akzeptieren, was fehlt. Fragiles schützen, lotsen und helfen. Perspektive geben, Zuversicht heben und Vertrauen – für das Leben!“ Und an anderer Stelle betont sie: „Gutes tun! Nicht Zahlen, sondern Menschen sehen!“

Besser könnten diese Worte nicht gewählt sein, um das hohe Engagement aller im Netzwerk Tätigen zu beschreiben, die mit ihrer Leidenschaft aus ganzem Herzen für die Kleinsten und deren Familien in Bonn arbeiten.

Mit freudigem Dank und tiefer Wertschätzung wurde ein tolles Jubiläumsfest gefeiert – ein Fest voller Begegnungen, Rückblick und Zuversicht! Ganz getreu dem Motto für die Zukunft: „Gemeinsam wirken. Gemeinsam wachsen.“

Die FIBEr-Vorsitzende Hülya Dogan nahm stellvertretend an dem Fest teil und zieht rückblickend folgendes Fazit: „Das Jubiläum hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und tragfähig das Frühhilfen-Netzwerk seit 15 Jahren ist. Ein Jubiläum, das Gemeinschaft spürbar machte und Zuversicht für die weitere Zusammenarbeit gegeben hat. Als Teil dieses Netzwerks habe ich die Veranstaltung als sehr verbindend, inspirierend und bestärkend erlebt.“

Autorin: Sabine Z. 

Orange Day 2025: FIBEr e.V. unterstützt die Orange Week in Bonn

Anlässlich der internationalen Orange Week zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen beteiligt sich FIBEr e.V. an der Veranstaltung „Orange Day 2025“ am Mittwoch, den 26. November 2025 im August-Macke-Haus Bonn (Hochstadenring 36, 53119 Bonn). Beginn ist um 18:30 Uhr.

Im Fokus der Veranstaltung steht dieses Jahr ein besonders sensibles Thema: Patriarchale Gewalt gegen ältere Frauen und INTA+-Personen. Unter dem Titel „Zu alt für Gewalt – Ein gefährlicher Irrtum!“ wird Dr. Inka Wilhelm über Mythen, Altersbilder und notwendige Schutzstrukturen für hochaltrige Frauen sprechen. Daniela Halfmann von Paula e.V. richtet den Blick auf Gewalt gegen ältere Lesben und INTA+-Personen sowie auf Wege zu einem sicheren Raum in Beratung, Pflege und Versorgung.

Die Veranstaltung wird organisiert von TuBF e.V. (Therapie und Beratung für Frauen und INTA+) und findet im Rahmen der Orange Week statt, einer globalen Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

FIBEr e.V. unterstützt die Veranstaltung inhaltlich und ideell und setzt sich damit weiterhin aktiv für einen diskriminierungsfreien, wertsensiblen Umgang mit Frauen und INTA+ ein – in jedem Alter.

In einer Nachlese berichtet Johanna Bock über unsere gemeinsame Veranstaltung „GewALTlasten!“ und resümiert mit den Worten: „Es bleibt ein gemeinsamer Raum, diesem wichtigen Thema eine Stimme zu geben. Der Abend setzt den Impuls, ältere und hochaltrige Frauen und INTA+ in Zukunft mitzudenken, wenn wir über Gewalt sprechen. Und: mit einem offeneren Herzen herauszugehen.“

Mehr lesen unter: https://tubf.de/gewaltlasten-patriarchale-gewalt-hoert-im-alter-nicht-auf/

Autor: T. Dittrich, S. Zander

Rassistische Parole oder eine unachtsame Äußerung?

Am Samstag, den 11. Oktober 2025, hatte FIBEr e.V. gemeinsam mit dem Nachbarschaftszentrum Brüser Berg zu einem besonderen Kommunikations-Workshop für Frauen mit Zuwanderungsgeschichten eingeladen. Die eintägige Veranstaltung hat durch Wissens-Input und Informationen zur Klarheit über fremdenfeindliches und rechtspopulistisches Verhalten beigetragen – doch der wesentliche Aspekt lag auf den Ausgrenzungserfahrung der teilnehmenden Frauen of Colour.

Die Leiterin Sangita Popat blickt mit sehr wertschätzenden Gedanken an den Workshop zurück: „In großer Offenheit und gemeinsamen Vertrauen haben wir einen geschützten Raum geboten, in dem sich die Frauen über ihre persönlichen Erfahrungen austauschen konnten. Vor allem standen Strategien in der Argumentation gegen rechtspopulistische Sprüche im Vordergrund, die zu selbstbewusstem und nicht zu „bravem“ Verhalten anregten. Die Teilnehmerinnen haben im gemeinsamen Austausch ihre eigenen Positioniertheiten reflektiert und an ihre vielfältigen Kompetenzen angeknüpft. Es war ein einfühlsames Empowerment in diesem Kreis möglich und die Frauen haben sich gegenseitig gestärkt!“

Der Mitarbeiter Stefan Knopp von der Bonner Zeitung „General Anzeiger“ führte Interviews und verfasste dazu am 17. Oktober den nachfolgenden Artikel – herzlichen Dank!

Autorinnen: Sangita P., Sabine Z.

Rassistische Parole oder eine unachtsame Äußerung

Frauen-Herzen mit gestärktem Selbstbewusstsein

Voller Herzlichkeit drücken FIBEr-Frauen ihre große Freude und Zufriedenheit über das Empowerment Wochenende in kurzen Erlebnisberichten aus:

Vom 26.-28.09.25 fand im Frauenbildungshaus lila_bunt in Zülpich das Interkulturelle Empowerment Wochenende „Von Herz zu Herz“ statt. Gelebte Vielfalt, Toleranz, Verständnis, Offenheit und Vorurteilsbewusstsein standen im Fokus dieser Fortbildung für Frauen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Hinzu kam die menschliche Begegnung von Herz zu Herz und von Frau zu Frau, die eine besonders stärkende Verbindung in der Gruppe schuf.

Es wurden neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, und alle Frauen gingen sehr empowert und bereichert aus diesem Wochenende.

Für mich als Referentin war es ein besonders großes Geschenk, den Boden für eine migrationssensible Haltung und offene liebevolle Begegnung zu schaffen und den Prozess zu begleiten.

Autorin: Angela E.

💜 Von Herz zu Herz 💜 Ein Wochenende voller Verbindung

Am vergangenen Wochenende durften wir ein ganz besonderes Seminar erleben: Von Herz zu Herz. In einer kleinen, harmonischen Gruppe haben wir uns auf eine gemeinsame Reise begeben – geprägt von Offenheit, Vertrauen und echter Begegnung.

Es waren zwei Tage voller Inspiration, intensiver Gespräche und berührender Momente. Jede Einzelne brachte ihre Einzigartigkeit ein, und zusammen entstand eine Atmosphäre, die uns alle getragen hat.

Wir sind dankbar für diese wertvolle Erfahrung und freuen uns, dass aus Begegnungen am Wochenende viele Verbindungen fürs Herz gewachsen sind.

Autorin: Iman Al-M.

In dem Workshop, der an einem wunderschönen idyllischen und ruhigen Ort stattfand, indem wir unter uns Frauen waren, konnte ich neue Bekanntschaften machen und Bekannte anders kennenlernen.

Ich konnte die unterschiedlichen Ansichten verinnerlichen und reflektieren – über unsere Gesellschaft und über meine Vergangenheit mit anderen zusammen – Gemeinsamkeiten erkennen und Feinfühligkeit sowie Verletzlichkeit erleben und viel mitnehmen.

Das Lagerfeuer und das Essen waren übrigens auch wunderbar.
Danke FIBEr e.V. 🩷

Autorin: Raquel G.

Wir danken der Stiftung der VR Bank Bonn Rhein-Sieg herzlich für die Förderung unseres Projektes!

Einladung zur Lesung mit Antje Herden in Bonn-Tannenbusch

FIBEr e.V. lädt herzlich ein zu einer besonderen Lesung für Kinder und Jugendliche: Am Montag, den 10. November 2025 liest die vielfach ausgezeichnete Autorin Antje Herden aus ihren bekannten Kinder- und Jugendbüchern. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr und findet im Quartiersmanagement Bonn Neu-Tannenbusch (Oppelner Str. 126b, 53119 Bonn) statt.

Seit 2010 arbeitet Antje Herden hauptberuflich als Autorin und Redakteurin. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und begeistern junge Leserinnen und Leser deutschlandweit. Mit dabei sind unter anderem die Titel „Wir Buddenbergs“ (ab 8 Jahren), „Parole Teetee“ (ab 9 Jahren) und „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“ (ab 10 Jahren).

Die Lesung ist Teil der KreativWerkstatt von FIBEr e.V. und richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche im Stadtteil sowie an Familien und Interessierte.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Nachmittag voller Geschichten, Gespräche und gemeinsamer Begegnungen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Autor: Thomas Dittrich

FIBEr sagt: „I Love Tannenbusch“

Am 07.09.2025 fand auf dem Gelände der Freien Waldorfschule Bonn bei perfektem Spätsommerwetter das „I love Tannenbusch“-Begegnungsfest statt. Zahlreiche Besucher:innen aus Tannenbusch und den umliegenden Städten und Gemeinden konnten nach einigen Jahren endlich wieder ein Fest voller Begeisterung und Begegnung feiern. Auch viele Lokalpolitiker:innen, drei Kandidat:innen für die Oberbürgermeisterwahl und der WDR waren vor Ort.

Es gab verschiedene Vorführungen, z.B. zeigten Vereine ihre jeweils landestypischen Tänze, und einige Ansprachen zur Begrüßung, u.a. von der Oberbürgermeisterin Katja Dörner, und zusätzlich war auf dem Festplatz für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Neben dem bunten Programm voller Musik, Tanz, Kreativität und kulinarischen Angeboten, standen die Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft im Vordergrund. An unserem schön hergerichteten FIBEr-Stand kam man leicht ins Gespräch. Die liebevoll angefertigte Häkeltaschen und -tücher konnten gegen eine kleine Spende erworben werden und für die Kinder gab es einen Mal- und Basteltisch, wo kleine Kunstwerke geschaffen wurden.
Das Interesse an unserem Verein war groß, viele Besucher:innen fragten nach unserer Arbeit und unseren Projekten. Und es gab Menschen, die sich noch direkt auf dem Festplatz für eine Mitgliedschaft in unserem Verein entschieden haben!

Danke an Alle, die dazu beigetragen haben, dass dieses Fest in einem so schönen Umfang hat stattfinden können und auch Danke an alle Mitglieder, die bei der Betreuung unseres Standes mitgewirkt haben!

Autorin: Kathrin D.

Eine sommerliche FIBEr – Mitgliederversammlung 2025

Für Sonntag, den 22. Juni 2025 war eine hochsommerliche Hitze vorhergesagt worden und dennoch war eine rege Beteiligung der Mitglieder an der jährlichen Versammlung zu verzeichnen.

Neben den standardisierten Regularien war ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung die Neuwahl des Vorstands, die alle zwei Jahre gemäß der Satzung stattfindet. Insgesamt wurden mit einem einstimmigen Ergebnis Hülya Dogan, Sunna Everling und Ela Filiz wiedergewählt. Zur Neuwahl stellten sich Desirée Berto und Raquel Garcia, die ebenfalls einstimmig gewählt wurden.

Damit öffnet sich ein neues Kapitel in der Arbeit des FIBEr-Vorstands, denn die langjährigen Vorständinnen Sema Tozoglu-Schmitt und Angela Ehlert standen aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl und wurden mit einer herzlichen Verabschiedung durch die Vorsitzende Hülya Dogan sehr persönlich geehrt. Alle anwesenden Mitglieder schlossen sich mit großem Applaus und herzlichen Gesten an. Der große Dank richtet sich an das jahrelange ehrenamtliche Engagement, die Loyalität und kreative Tatkraft für den Verein!

Anschließend war es eine ganz besondere Freude, die drei neugeborenen Babys (und ihre Mütter!) mit kleinen Willkommensgeschenken im FIBEr-Vereinsleben zu begrüßen.

Nach Abschluss der Tagesordnung konnte zum gemütlichen Teil übergegangen werden und das schöne Mittagsbüffet bestehend aus den mitgebrachten Leckereien eröffnet werden. Die ausgelassene Freude der anwesenden Kinder, die sich mit großer Wonne im aufgestellten Swimmingpool im Garten der Familie Dogan ins kühle Wasser stürzten, unterstrich die sommerliche Fröhlichkeit der großen FIBEr-Gemeinschaft!

Autorin: Sabine Zander

Niemals geht man so ganz…

Ich wurde am 22.06.25 feierlich aus dem FIBEr-Vorstand verabschiedet. Von 2011-2013 sowie von 2021-2025 habe ich mich neben meiner langjährigen Tätigkeit als Projektleiterin auch mit großer Freude auf der Leitungsebene unserer Fraueninitiative engagiert.

Getreu dem Motto: „Niemals geht man so ganz“ bleibe ich zukünftig als Vorstandsassistentin aktiv.
In dieser Funktion werde ich mich mit meiner Freude am Wort sowie an den herzoffenen Begegnungen mit Frauen aus aller Welt weiterhin für FIBEr e.V. einsetzen. Über die große Wertschätzung, die anerkennenden Worte und das wunderbare Geschenk habe ich mich sehr gefreut!

Dem neu gewählten Vorstand und meinen Kolleginnen wünsche ich von Herzen weiterhin ein so gutes und erfolgreiches Gestalten der Zukunft wie ich es bei FIBEr e.V. in ganz besonders schöner Weise erlebt habe.

Autorin: Angela Ehlert

Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest 2025

Wie bereits seit 15 Jahren war auch FIBEr e.V. wieder am Sonntag, den 15. Juni 2025, mit ihrem eigenen Stand beim „Vielfalt! Das Bonner Kultur- und Begegnungsfest“ vertreten – einem Fest, bei dem die Vielfalt, der Dialog und die Bonner Gemeinschaft ganz besonders gefeiert wird. Zwischen 12 und 18 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, unseren Verein kennenzulernen, sich zu informieren und auszutauschen.

Viele Freund:innen und Unterstützer:innen von FIBEr e.V. kamen vorbei, ebenso wie interessierte Bürger:innen, Kooperationspartner:innen und Vertreter:innen der Stadtverwaltung und Politik. Es entstanden gute und bedeutungsvolle Gespräche, neue Kontakte wurden geknüpft und Ideen für zukünftige Projekte gesammelt. Wir konnten unsere laufenden und geplanten Projekte vorstellen und spannende neue Impulse mitnehmen.

Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Team hinter dem Stand. Sie haben mit viel Herz und Einsatz die Betreuung übernommen und Besucher:innen willkommen geheißen.

Die wunderschönen handgefertigten Häkelstücke – darunter Taschen, Babydecken, Schlüsselanhänger und andere dekorative Anhänger– wurden speziell für das Fest mit viel Liebe zum Detail angefertigt. Diese Arbeiten waren ein echter Blickfang und zogen viele neugierige Blicke auf sich.

Wir danken allen, die unseren Stand besucht, Gespräche geführt und ihre Unterstützung gezeigt haben. Das Fest war für uns ein inspirierender Tag voller Begegnungen, Anerkennung und Zukunftsperspektiven – ganz im Sinne unserer Vereinsarbeit.

Autorin: Raquel Garcia

Erstes Dünenfest in Tannenbusch zu „Gemeinsam grün“

FIBEr e.V. engagiert sich zu Natur – Schöpfung – Umwelt

Das Netzwerk „Religions Go Green“ bringt Menschen aus verschiedenen Religionen in Bonn und der Region zusammen. Im Rahmen dieses interreligiösen Umweltengagements veranstalteten am 29.05.2025 verschiedene Religionsgemeinschaften ein Fest im Garten der evangelischen Apostelkirche und dem angrenzenden Naturschutzgebiet „Düne“ in Tannenbusch.

Die vielen Besucher*innen konnten sich bei verschiedenen Aktionen zu diesem wichtigen Thema beteiligen und sich bei dem großen Angebot aus verschiedenen spirituellen Quellen nähern. Bei Kaffee und Kuchen vernetzten sich vor allem die Erwachsenen und die Kinder genossen die Freiheiten des schönen Geländes.

FIBEr e.V. bot beim Dünenfest spannende Aktionen zum Thema „Natur – Schöpfung – Umwelt“ an und lud mit einem erfrischenden Pfefferminztee aus Hülya Dogans Garten zu gemeinsamen Mitmach-Aktionen ein.

Ismet und Hafza (unser Nachwuchs) verschenkten kleine Ringelblumenstecklinge sowie Kräutersamen, die von beiden Kindern mit Liebe in kleine umweltgerechte Aussaattöpfe zuvor pflanzt wurden. Auch gab es verschiedene Riechtests, bei denen man erraten durfte, welches Gewürz sich in den kleinen Dosen befand. Für die Kinder bot FIBEr e.V. die Möglichkeit eine Naturschatzkiste zusammenzustellen. Selma Duran, Kursleiterin von „Starker Start in die Schule“, hatte in liebevoller Arbeit ein sehr kluges Konzept entwickelt, in dem in Eierkartons auch schon kleine Kinder die Natur entdecken konnten: Sie gingen auf die Suche nach Klee, Blättern, Steinen und sortierten sie in die dazugehörigen Eierfächer – die Eltern durften natürlich mitmachen!

Am Ende gab es noch ein kleines beeindruckendes spontanes Konzert mit Ismet (Ton kann im Player eingeschaltet werden), wobei er mit seiner Posaune von einem Keyboardspieler begleitet „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven präsentierte.

Natürlich durften alle kleinen Souvenirs mitgenommen werden, welche an das Thema „Natur – Schöpfung – Umwelt“, aber vor allem, an die schönen Begegnungen dieses Tages erinnern. Herzlichen Dank an alle, die bei der Vorbereitung und Umsetzung sich so kreativ beteiligten!

Autorinnen: Sangita Popat, Raquel Garcia

Hilfreiche Entlastung für Eltern und Familien mit Kindern

15-jähriges Jubiläum im Netzwerk von Frühe Hilfen Bonn

Das gesamtstädtische Netzwerk „Frühe Hilfen Bonn“ vermittelt Unterstützung und Hilfe aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit- und Sozialhilfe und Familienbildung an Kinder, Eltern und Familien und stützt sich besonders auf niederschwellige und aufsuchende Angebote. Dabei liegt ein Fokus auf Hausbesuche, alltagspraktische Entlastung und gesundheitsfördernde Familienbegleitung durch Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige.

Bereits seit 13 Jahren hat sich FIBEr e.V. dem Netzwerk angeschlossen und öffnet damit ihre Angebote für Rat- und Hilfesuchende der Stadt Bonn. Die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Bonn lädt regelmäßig zu Netzwerk-Treffen ein, um im persönlichen Austausch über aktuelle Themen umfassend zu berichten. Regelmäßig nimmt unsere Vorsitzende Hülya Dogan teil, um im aktiven Erfahrungsaustausch die Anregungen aus Sicht von FIBEr e.V. einzubringen.

Im Jubiläumsjahr 2025 präsentieren die Frühe Hilfen Bonn ihre neue Homepage modern und barrierefrei. Im Mai findet die Jubiläumsfeier der Koordinierungsstelle mit dem Frühe Hilfen Team, Ehrenamtlichen, NiL Kursleitungen, Lotsinnen der Kliniken und für Familien.
Im Juni gibt es ein übergreifendes Bonner Netzwerktreffen „Gemeinsam Handeln im Kinderschutz“ in der Internationale Begegnungsstätte und abschließend im Dezember findet die Jubiläumsfeier mit den Netzwerkpartnern statt.

Frühe Hilfen Bonn: https://fruehehilfen-bonn.de/

Jahresbericht 2025: https://fruehehilfen-bonn.de/fileserver/detail-infos-2577/Jahresbericht

Autorin: Sabine Zander

Frühe Hilfen Netzwerk-Treffen 2025
Foto vom "Frühe Hilfen"-Netzwerk-Treffen 2025