FIBEr e.V. bringt Stimmen und Erfahrungen in die Ausstellung „Küchen der Welt“
Die Ausstellung „Küchen der Welt – Kostbare Geschichten aus Bonn“ im Stadtmuseum Bonn zeigt eindrucksvoll, wie eng Essen mit Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Realität verbunden ist. Auch FIBEr e.V. ist Teil dieses Projekts: Zwei unserer Mitglieder haben die Ausstellung aktiv mitgestaltet – mit persönlichen Leihgaben und Interviews, die heute als authentische Stimmen der Stadtgesellschaft sichtbar sind.
Diese Stimmen erzählen nicht nur von Genuss und Tradition, sondern auch von Erfahrungen, die oft unsichtbar bleiben: „Bei der Arbeit vermeide ich es, indisches Essen mitzubringen, weil die Gerüche für manche Kunden als unangenehm erscheinen könnten.“
Solche Aussagen machen deutlich, dass Essen auch mit Anpassungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen verbunden sein kann. Gleichzeitig zeigen andere Beiträge, wie eng Essen mit Herkunft und Familiengeschichte verwoben ist: „Für Rotis braucht es ein spezielles Vollkorn-Mehl, das es damals in Deutschland nicht gab. Daher fuhren wir einmal im Jahr nach London und kauften Mehl und Basmatireis.“
Diese Perspektiven verdeutlichen, wie Migration den Alltag prägt – bis hin zu ganz konkreten Fragen des Essens. Durch die Mitwirkung unserer Mitglieder trägt FIBEr e.V. dazu bei, diese unterschiedlichen Erfahrungen sichtbar zu machen und Raum für Dialog zu schaffen. Die Ausstellung gewinnt gerade durch diese ehrlichen, persönlichen Einblicke an Tiefe und Relevanz.
Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder Teil dieses wichtigen Projekts sind und damit ein Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe in Bonn setzen.

Ein bewegender und humorvoller Kinderroman über ein Mädchen, das mit seiner Familie nach Deutschland kommt.

Ein Projekt mit Unterstützung