In der Diskussion: (v.l.) Sema Tozoglu-Schmitt, Hülya Dogan, Angela Ehlert, Gabriele Al-Barghouthi und Coletta Manemann. Foto: Barbara Frommann

BONN. Die Fraueninitiative Bildung und Erziehung (FIBEr) hat am Samstag im Haus Mondial ihr fünfjähriges Bestehen gefeiert. Im Beisein von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und der Integrationsbeauftragten der Stadt, Coletta Manemann, wurde im Rahmen eines Festaktes die Arbeit des Vereins vorgestellt. Auch wurde die neue Internetseite der Initiative www.fiber-bonn.de freigeschaltet.

„Wir freuen uns total auf das kleine Jubiläum, auf jeden Fall. Vor unserer Gründung in 2009 waren wir eine Gruppe von aktiven Frauen im Rat der Muslime. Wir wollten aber unabhängiger sein und uns mehr öffnen. Sprich, nicht nur muslimische Frauen erreichen“, so Hülya Dogan, Vorsitzende des Vereins.

FIBEr hat 40 ehrenamtliche Mitglieder und setzt sich für Frauen mit Migrationshintergrund sowie für Alleinerziehende ein. Auch unterstützt die Initiative Frauen aus bildungsfernen und sozialschwachen Familien. „Wir möchten eine besondere Gruppe erreichen, die sehr schwer erreichbar ist“, so die Vorsitzende.

Der Verein bietet Projekte und Kurse an. Diese umfassen Veranstaltungen im Bereich der Berufs- und Elternbildung sowie Angebote von Mütter-Kind-Kursen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Gewaltprävention für Mädchen.

Alle Projekte und Veranstaltungen werden individuell abgestimmt. Dogan: „Wir kooperieren dazu auch viel mit anderen Partnern. Wir selber verfügen über keine Räumlichkeiten. Um ehrlich zu sein, wäre es schön, wenn wir diese Möglichkeit hätten. Wir würden uns über eine Räumlichkeit sehr freuen.“

Artikel vom 26.05.2014

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